Poker: die Regeln, die jede Variante teilt
Varianten, die sich an Blättern aus fünf Karten entscheiden.
Jede Poker-Variante entscheidet sich an Blättern aus fünf Karten. Die Rangfolge, von oben: Straight Flush, Vierling, Full House, Flush, Straße, Drilling, zwei Paare, ein Paar, höchste Karte. Poker ist eher eine Familie als ein einzelnes Spiel: Die Varianten unterscheiden sich darin, wie die Karten kommen — zwei eigene Karten und fünf gemeinsame bei Texas Hold'em und Omaha, einzeln offen ausgeteilte Karten bei den Stud-Spielen, ein einziger Tausch bei Five-Card Draw — und Chicago zählt die Blätter sogar, bevor sie als Stiche ausgespielt werden. Allen gemeinsam ist die Rangfolge oben.
Gleiche Blätter
Halten zwei Spieler dieselbe Art von Blatt, entscheiden die Kartenwerte. Ein Paar Könige schlägt ein Paar Zehnen, und sind die Paare gleich, vergleicht man die Beikarten. Bei zwei Paaren vergleicht man zuerst das höhere Paar, dann das niedrigere und zuletzt die fünfte Karte. Straßen werden an ihrer höchsten Karte verglichen, Flushs an der höchsten und dann an der nächsthöheren. Im klassischen Poker spielen die Farben nie eine Rolle.
Asse und Straßen
Das Ass ist hoch und niedrig zugleich. Es ist die Spitze der Straße Zehn, Bube, Dame, König, Ass, und das untere Ende von Ass, Zwei, Drei, Vier, Fünf — der niedrigsten Straße überhaupt. Eine Straße geht nie um die Ecke: Dame, König, Ass, Zwei, Drei ist gar kein Blatt.
Wie selten jedes Blatt ist
Von 2.598.960 möglichen Blättern aus fünf Karten: Straight Flush: 40 Vierling: 624 Full House: 3.744 Flush: 5.108 Straße: 10.200 Drilling: 54.912 Zwei Paare: 123.552 Ein Paar: 1.098.240 Höchste Karte: 1.302.540
Die Rangfolge ist schlicht die Reihenfolge der Seltenheit: Je schwerer ein Blatt zu bekommen ist, desto mehr Blätter schlägt es.
Wie ein gewinnendes Blatt belohnt wird, ist verschieden — manche Varianten setzen Chips, andere zählen Punkte. Das steht in den Regeln der jeweiligen Variante.
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