- Welche Karten ergeben bei der Pyramide dreizehn?
- Ass und Dame, Zwei und Bube, Drei und Zehn, Vier und Neun, Fünf und Acht sowie Sechs und Sieben. Ein Ass zählt 1, ein Bube 11 und eine Dame 12. Ein König ist allein schon 13 und wird deshalb für sich weggenommen.
- Welche Karten darf man bei der Pyramide nehmen?
- Nur freie Karten: Karten, auf denen nichts liegt. Zu Beginn ist das die unterste Reihe aus sieben, und eine Karte weiter oben wird frei, sobald beide Karten, die sie bedecken, weg sind. Die oberste Karte der Ablage ist ebenfalls frei.
- Kann man eine Karte mit der Karte paaren, die sie bedeckt?
- Nein. Die untere Karte ist erst frei, wenn die obere weg ist, die beiden können also nie zusammen genommen werden. Eine Sechs, die auf einer Sieben liegt, braucht eine andere Sieben — genau die Art Falle, an der eine Partie einige Züge später scheitert.
- Wie oft darf man durch den Talon gehen?
- Das hängt von der Fassung ab: einmal, zweimal oder dreimal. Ein Durchgang ist das klassische Spiel und das schwerste. Hier wählst du selbst, und der Tisch beginnt mit drei.
- Darf man eine Talonkarte mit einer Pyramidenkarte paaren?
- Ja. Die Karten werden einzeln vom Talon auf die Ablage gedreht, und die oberste Karte der Ablage ist frei. Sie lässt sich mit einer freien Karte der Pyramide paaren, und wenn sie weg ist, wird die Karte darunter auf der Ablage ihrerseits frei.
- Muss der Talon aufgebraucht sein, um zu gewinnen?
- Nein. Die Partie ist in dem Moment gewonnen, in dem die letzte Pyramidenkarte weggenommen wird, egal was noch im Talon und auf der Ablage liegt.
- Wie oft geht die Pyramide auf?
- Viel seltener als Klondike. Mit einem einzigen Durchgang durch den Talon geht nur ein kleiner Teil der Gaben auf — vielleicht eine von zwanzig —, und weitere Durchgänge helfen sehr. Die meisten verlorenen Partien gehen verloren, weil man eine Karte paart, die der letzte Partner für etwas weiter oben Vergrabenes war.