Wie man Crazy Eights gut spielt, wenn man die Regeln kennt: die Entscheidungen, auf die es ankommt, und die Gewohnheiten, die gewinnen.
Eine Acht darf auf alles gelegt werden und lässt dich die Farbe bestimmen, also ist sie die Karte, die dich aus der Klemme holt. Sie aufzuheben, bis du feststeckst, ist meist mehr wert, als sie früh zu legen.
Aber eine Acht, die dir bleibt, wenn jemand anderes ausgeht, kostet dich 50 Punkte. Ist ein anderer Spieler bei einer oder zwei Karten, leg deine Acht, solange du noch kannst.
Wenn du eine Acht legst, nenn die Farbe, von der du die meisten Karten hast, damit du mehrere Züge weiterlegen kannst. Eine Farbe zu nennen, von der du nur eine Karte hast, gibt dir einen Zug, und dann musst du ziehen.
Noch besser ist eine Farbe, von der du weißt, dass der nächste Spieler sie nicht hat. Hat er eben gezogen, statt eine Farbe zu bedienen, ist das die Farbe, die du nennst.
Eine Herz-Sieben auf eine Kreuz-Sieben wechselt die Farbe genauso gut wie eine Acht, und kostet dich nichts. Nutz passende Werte, um das Spiel in deine starke Farbe zu lenken, und heb die Achten für den Fall auf, dass es keinen anderen Weg gibt.
Achte auch auf die Werte: Hat ein Spieler Mühe, eine Farbe zu bedienen, kann er trotzdem eine Karte desselben Werts haben, um wegzuwechseln.
Bilder zählen je 10 in der Hand eines Verlierers, also leg Könige, Damen und Buben, wenn du kannst, früh im Spiel, und heb niedrige Karten für das Ende auf. Ein Ass kostet dich nur 1, wenn du damit erwischt wirst.
Kannst du nicht legen, ziehst du, bis du kannst, und langes Ziehen kann dein Blatt füllen. Karten in mehreren Farben zu halten macht das weniger wahrscheinlich.
Hat jemand noch eine oder zwei Karten, merk dir, welche Farbe er zuletzt nicht legen konnte, und versuch, den Ablagestapel in dieser Farbe zu halten. Hat er mit einer Acht eine Farbe genannt, hat er sie wahrscheinlich, also wechsle von ihr weg, wenn du kannst.
Die gelegten Achten zu zählen zeigt dir, wie sicher du bist. Sind alle vier draußen, kann niemand mehr einer Farbe entkommen, die er nicht hat.