Überhaupt keine Entscheidungen — die Karten spielen sich von selbst zu Ende.
Ein Spiel ganz ohne Entscheidungen, und genau das macht es mit kleinen Kindern gut — und, bei der richtigen Gabe, unfähig, überhaupt zu enden.
Ein Blatt zu 52 Karten, gleichmäßig verdeckt ausgeteilt. Niemand sieht seine Karten an.
Die Spieler legen abwechselnd ihre oberste Karte offen auf einen Stapel in der Mitte.
Legt jemand ein Bild oder ein Ass, muss der Nächste zahlen:
Ass: vier Karten. König: drei. Dame: zwei. Bube: eine.
Er legt sie einzeln auf den Stapel.
Sind alle Karten, die er zahlt, einfache Zahlenkarten, nimmt der Spieler, der das ursprüngliche Bild gelegt hat, den ganzen Stapel und beginnt die nächste Runde.
Dreht er beim Zahlen ein Bild oder ein Ass um, hört die Zahlung sofort auf, und die Forderung geht an den Nächsten weiter, der nun für die neue Karte schuldet.
Wem die Karten ausgehen, der ist raus. Der letzte Spieler, der Karten hält, gewinnt alles.
Weil niemand irgendetwas entscheidet, laufen manche Gaben ewig im Kreis. Mathematiker haben jahrzehntelang nach einer Gabe gesucht, die nie endet, ohne eine endgültige Antwort, und es sind lange Partien über mehrere tausend Runden aufgezeichnet worden.
Zieht es sich, zählt nach einer vereinbarten Zahl von Runden die Karten und gebt es dem, der mehr hat.