Buben und Neunen tragen die Punkte, und gereizt wird um 29 davon.
Ein Stichspiel aus Bangladesch, Ostindien und Nepal, gebaut auf einer ungewöhnlichen Rangfolge, in der die Buben und die Neunen alles tragen. Vier Spieler in Paaren.
32 Karten — Sieben bis Ass. Acht Karten für jeden.
Bube, Neun, Ass, Zehn, König, Dame, Acht, Sieben. Der Bube ganz oben und die Neun an zweiter Stelle sind das ganze Spiel.
Bube 3, Neun 2, Ass 1, Zehn 1, und König, Dame, Acht und Sieben zählen nichts. Das sind 28 Punkte, dazu 1 für den letzten Stich — 29 insgesamt, woher der Name kommt.
Jeder Spieler bekommt vier Karten und reizt dann die Zahl der Punkte, die seine Seite machen wird, beginnend bei 16. Es wird reihum weitergereizt, bis drei Spieler gepasst haben.
Wer gewinnt, bestimmt eine Trumpffarbe, indem er eine Karte davon verdeckt hinlegt, ungesehen. Die übrigen vier Karten werden danach an alle gegeben.
Der Trumpf wird erst aufgedeckt, wenn jemand danach verlangt. Während des Spiels darf ein Spieler, der nicht bedienen kann, verlangen, dass der Trumpf aufgedeckt wird — die verdeckte Karte wird gezeigt, und diese Farbe ist von da an Trumpf. Bis zu diesem Moment spielt sich das Blatt, als gäbe es überhaupt keinen Trumpf.
Wer ihn gewählt hat, darf ihn auch selbst aufdecken, wann er will.
Bedien die Farbe, wenn du kannst. Ist der Trumpf aufgedeckt, gewinnt der höchste Trumpf, sonst die höchste Karte der angespielten Farbe.
Die reizende Seite muss ihren Reizwert erreichen. Schafft sie es, bekommt sie einen Punkt; scheitert sie, verliert sie einen. Eine Ansage von 20 oder mehr, gemacht, zählt doppelt.