Drei Karten für jeden, und die Nerven, blind weiterzusetzen.
Das Dreikartenspiel des indischen Subkontinents, an Diwali in mehr Haushalten gespielt als irgendwo sonst. Im Aufbau ist es Poker und fühlt sich doch ganz anders an, weil du setzen darfst, ohne deine Karten je anzusehen.
Drilling, Straight Flush, Straße, Flush, Paar, höchste Karte. Wie beim Three Card Poker schlägt eine Straße einen Flush. Ass, König, Dame ist die beste Straße, und Ass, Zwei, Drei die zweitbeste.
Alle zahlen einen gleichen Grundeinsatz, den Boot. Jeder Spieler bekommt drei Karten verdeckt.
Das ist es, was das Spiel ausmacht. Du darfst deine Karten ansehen oder sie verdeckt liegen lassen.
Wer blind spielt, setzt, und wer gesehen hat, muss mindestens das Doppelte dessen setzen, was ein Blinder setzen würde. Blind zu spielen ist billig, und wer blind war und später hinsieht, gilt von da an als Gesehener.
Reihum setzt jeder Spieler einen Einsatz oder steigt aus. Die Einsätze steigen nach Vereinbarung.
Sind nur noch zwei Spieler übrig, darf jeder von beiden für eine Show zahlen, und beide Blätter werden aufgedeckt. Das bessere Blatt holt den Pot. Wer gesehen hat, darf von einem Blinden keine Show verlangen — dem Blinden muss die Gelegenheit bleiben weiterzuspielen.
Wer gesehen hat, darf den vorigen Gesehenen bitten, die Blätter unter vier Augen zu vergleichen. Die Bitte darf abgelehnt werden. Wird sie angenommen, steigt das schwächere Blatt aus, und sonst sieht niemand eines von beiden.