Zwei Spieler, vierundzwanzig Karten, und ein Wettlauf auf 66 Punkte.
Ein Klassiker zu zweit aus Deutschland, in Österreich als Schnapsen bekannt. Kleines Blatt, kleine Hände, und eine Regeländerung auf halbem Weg, die umkehrt, wie man spielt.
24 Karten — Neun bis Ass. Sechs Karten für jeden.
Ass, Zehn, König, Dame, Bube, Neun.
Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, Neun nichts. 66 Punkte sind das Ziel, daher der Name.
Nach dem Geben wird eine Karte offen neben den restlichen Talon gelegt. Ihre Farbe ist Trumpf.
Der Nichtgeber spielt an. Du darfst jede Karte spielen — es besteht kein Farbzwang. Der Stich geht an den höchsten Trumpf, sonst an die höchste Karte der angespielten Farbe. Danach ziehen beide Spieler vom Talon, der Gewinner zuerst.
Hast du die Trumpf-Neun, darfst du sie jederzeit, wenn du am Ausspiel bist, gegen die offene Trumpfkarte tauschen.
König und Dame derselben Farbe, gemeldet, während du eine der beiden anspielst: 20, im Trumpf 40. Du musst im Begriff sein anzuspielen, und du musst schon mindestens einen Stich gemacht haben.
Ist der Talon erschöpft, ziehen die Regeln an. Jetzt musst du bedienen, und du musst den Stich machen, wenn du kannst, und stechen, wenn du nicht bedienen kannst. Alles, was vorher frei war, wird zur Pflicht.
Bevor der Talon ausgeht, darf der Spieler, der am Ausspiel ist, ihn zudrehen — die Trumpfkarte umdrehen und sofort zu den strengen Regeln übergehen. Erreichst du nach dem Zudrehen 66, bekommst du gut dafür; verfehlst du es, bekommt es dein Gegner.
Wer als Erster 66 erreicht, sagt es an und beendet das Spiel. Liegst du daneben, bekommt der Gegner die Punkte.