Crazy Eights mit Zähnen — Sieben ziehen, Acht setzt aus, und die letzte Karte wird angesagt.
Der deutsche Vetter von Crazy Eights, und die Fassung, mit der der größte Teil Europas aufgewachsen ist. Derselbe Kern, aber fast jede Karte tut etwas.
32 Karten — Sieben bis Ass — oder ein volles Blatt zu 52. Fünf oder sechs Karten für jeden. Eine Karte wird aufgedeckt und beginnt den Ablagestapel.
Spiel eine Karte, die zur obersten in Farbe oder Wert passt, oder zieh eine Karte und gib ab, wenn sie nicht passt. Anders als bei Crazy Eights ziehst du einmal, und dann ist dein Zug vorbei.
Sieben: der Nächste muss zwei ziehen. Siebenen stapeln sich — legt er eine eigene Sieben, zieht der Spieler danach vier, und so weiter. Acht: der Nächste setzt aus. Neun: dreht die Spielrichtung um. Bube: passt immer. Leg ihn auf alles und sag die Farbe an, die folgen soll. Auf einen Buben darf kein Bube gelegt werden. Ass: in manchen Gegenden ist der, der es gelegt hat, gleich noch einmal dran.
Welche davon gelten, ist von Ort zu Ort verschieden. Einigt euch darauf, bevor gegeben wird.
Bei einer Karte auf der Hand musst du Mau sagen. Wenn du deine letzte Karte legst, sagst du Mau-Mau. Vergisst du eines von beiden, ziehst du eine Strafkarte — und das wird streng gehandhabt, auch bei dem, der sichtlich gewonnen hat.
Wer als Erster alle Karten los ist. Gehst du auf einem Buben hinaus, verdoppeln die meisten Tische die Strafe für alle anderen.
Zählt die Karten, die auf der Hand bleiben: Ass 11, Bilder 10, die übrigen ihren Wert, und ein Bube 20.