Japanische Blumenkarten — passe die Monate an und entscheide, ob du weitermachst.
Gespielt mit Hanafuda — japanischen Blumenkarten — statt mit einem Blatt zu 52. Zwei Spieler ordnen Karten nach Monaten zu und entscheiden dann, ob sie aufhören oder weitermachen.
48 Hanafuda-Karten, zwölf Monate zu je vier Karten. Innerhalb eines Monats unterscheiden sich die Karten im Wert: Lichter, Tiere, Bänder und einfache Karten.
Acht Karten für jeden Spieler, acht offen auf dem Tisch, und der Rest verdeckt als Nachziehstapel.
Spiel eine Karte aus deiner Hand, die im Monat zu einer Karte auf dem Tisch passt, und nimm beide. Passt nichts, leg deine Karte auf den Tisch.
Dreh dann die oberste Karte des Nachziehstapels um und verfahre mit ihr genauso — zuordnen und fangen, oder auf dem Tisch liegen lassen.
Du darfst also in einem Zug zweimal fangen, oder gar nicht.
Gefangene Karten werden zu zählenden Kombinationen sortiert. Die wichtigsten:
Fünf Lichter: 10 Punkte. Vier Lichter: 8. Drei Lichter: 5. Eber, Hirsch und Schmetterling: 5 Punkte. Blüten- oder Mondschau mit Sakeschale: je 5 Punkte. Bänder einer Farbe, drei davon: 5 Punkte. Fünf oder mehr Tiere: 1 Punkt, plus 1 je weiterem. Fünf oder mehr Bänder: 1 Punkt, plus 1 je weiterem. Zehn oder mehr einfache Karten: 1 Punkt, plus 1 je weiterer.
Hast du ein Yaku vollendet, wählst du: aufhören und zählen, was du hast — oder Koi-Koi rufen und um mehr weiterspielen.
Rufst du Koi-Koi und dein Gegner vollendet danach irgendein Yaku, endet die Runde und zählt stattdessen für ihn, verdoppelt. Diese eine Entscheidung ist das ganze Spiel.