Meldungen aus sieben Karten, gesperrte Stapel, und ein Partner, mit dem man nicht reden darf.
Das große Meldespiel der fünfziger Jahre, und noch immer das beste Spiel zu viert in der Rommé-Familie. Paare, zwei Blätter, und Meldungen aus sieben Karten.
Zwei Blätter zu 52 Karten mit vier Jokern — 108 Karten. Elf Karten für jeden im Partnerspiel zu viert.
Joker und alle Zweien sind frei. Eine Meldung darf höchstens drei freie Karten enthalten, und nie mehr freie als echte.
Sie werden nicht gespielt. Bekommst du eine, leg sie sofort offen hin und zieh eine Ersatzkarte. Jede ist für deine Seite 100 Punkte wert — oder minus 100, wenn deine Seite bis zum Ende überhaupt nichts gemeldet hat.
Drei oder mehr Karten desselben Werts. Folgen gibt es bei Canasta nicht. Die Meldungen gehören dem Paar, nicht dem Spieler.
Eine Canasta ist eine Meldung aus sieben oder mehr Karten. Rein, ohne freie Karten, ist sie 500 wert. Gemischt, mit freien Karten, 300. Deine Seite braucht mindestens eine Canasta, bevor irgendwer hinausgehen darf.
Die ersten Meldungen deiner Seite in einem Spiel müssen eine Mindestsumme erreichen, und die steigt mit eurem eigenen Stand: 50, solange eure Seite unter 1500 liegt, 90 von dort bis 3000, und 120 darüber. Eine Seite, die unter null gerutscht ist, eröffnet mit 15 — die Seite, die vorn liegt, tut sich also am schwersten damit, in Gang zu kommen.
Das Herz des Spiels. Du darfst den ganzen Stapel nehmen — nicht nur die oberste Karte — wenn du die oberste Karte sofort verwenden kannst, entweder indem du sie mit zwei passenden Karten aus deiner Hand meldest oder indem du sie an eine Meldung deiner Seite anlegst.
Der Stapel ist gesperrt, wenn er eine freie Karte oder eine rote Drei enthält, und solange er gesperrt ist, kannst du ihn nur mit einem echten Paar aus deiner Hand nehmen.
Meld oder wirf deine letzte Karte ab, sobald deine Seite eine Canasta hat. Frag vorher deinen Partner um Erlaubnis — es ist die eine Tischrede, die die Regeln erlauben.
Das Spiel geht bis 5000 Punkte.