Pik ist Trumpf, du musst stechen, wenn du kannst, und deine Ansage halten.
In Nepal, Indien und Bangladesch enorm beliebt, und das Spiel, das in Südasien mit der größten Wahrscheinlichkeit gerade auf einem Handy läuft. Vier Spieler, jeder für sich, Pik immer Trumpf.
Ein Blatt zu 52 Karten, Asse hoch. Dreizehn Karten für jeden, das ganze Blatt ausgeteilt. Fünf Runden ergeben ein Spiel.
Nach einem Blick auf sein Blatt sagt jeder Spieler reihum die Zahl der Stiche an, die er machen wird, mindestens einen. Null kannst du nicht ansagen — jeder muss etwas versprechen.
Der Spieler links vom Geber spielt an. Dann gilt:
Du musst bedienen, wenn du kannst — und kannst du die höchste Karte dieser Farbe schlagen, musst du es. Kannst du nicht bedienen, musst du ein Pik spielen, wenn du eines hast, und es muss jedes bereits gefallene Pik überbieten, wenn du dazu in der Lage bist. Erst wenn du beides nicht kannst, darfst du frei abwerfen.
In diesem Spiel gibt es sehr wenig Wahl, und genau das macht die Ansage so schwer.
Das höchste Pik holt den Stich, sonst die höchste Karte der angespielten Farbe.
Triffst du deine Ansage genau oder machst du mehr, bekommst du die Ansage plus ein Zehntel Punkt je zusätzlichem Stich. Vier angesagt und sechs gemacht: 4,2.
Bleibst du darunter, verlierst du die ganze Ansage. Vier angesagt und drei gemacht: minus 4.
Die Zehntelpunkte für Überstiche sind der Grund, warum vorsichtig angesagt wird — ein zusätzlicher Stich ist fast nichts wert, und ein fehlender ist eine Katastrophe. Wer nach fünf Runden die höchste Summe hat, gewinnt.