Brasilianische Canasta mit zwei toten Händen, die auf dem Tisch warten.
Die brasilianische und uruguayische Canasta, und eines der meistgespielten Spiele Südamerikas. Zwei tote Hände warten auf dem Tisch auf den, der seine zuerst leert.
Zwei Blätter zu 52 Karten mit vier Jokern. Vier Spieler in Paaren, elf Karten für jeden.
Nach dem Geben werden zwei Stapel zu elf Karten verdeckt auf den Tisch gelegt. Das sind die Mortos — die toten Hände. Leert ein Spieler seine Hand, nimmt er einen, und es geht damit weiter.
Joker sind frei. Zweien sind in einer Folge ihres eigenen Werts echt, dürfen in einer Folge aber auch als freie Karten benutzt werden.
Anders als Canasta ist Buraco auf Folgen gebaut: drei oder mehr aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe. Sätze desselben Werts sind erlaubt, zählen aber weniger und lohnen sich selten.
Ein Buraco ist eine Meldung aus sieben oder mehr Karten.
Rein, ohne freie Karte: 200. Unrein, mit einer freien Karte: 100. Ein reiner Buraco von genau Ass bis Sieben oder Acht bis König zählt an vielen Tischen noch mehr.
Ein unreiner Buraco lässt sich reinigen, indem die freie Karte ans Ende der Folge wandert, sobald die echte Karte kommt.
Joker 20, Asse 15, Könige bis Achten 10, und alles von der Sieben bis zur Zwei 5. So viel sind die Karten auf dem Tisch wert, und so viel kosten sie dich, wenn du mit ihnen erwischt wirst.
Statt zu ziehen darfst du in deinem Zug den ganzen Ablagestapel nehmen — ohne jede Bedingung, was das Spiel weit offener macht als Canasta.
Hinausgehen darfst du erst, nachdem du einen Morto genommen hast und deine Seite mindestens einen Buraco hat.
Zur Wertung gehören 100 fürs Hinausgehen und Strafpunkte für Karten, die auf der Hand bleiben. Das Spiel geht bis 3000 Punkte.