Italiens einfachster Klassiker: vierzig Karten, ein Trumpf, kein Farbzwang.
Das Kartenspiel Italiens, und ungefähr so leicht zu lernen, wie ein gutes Spiel es überhaupt sein kann. Zwei, vier oder sechs Spieler, und es gibt überhaupt keinen Farbzwang.
40 Karten — das Blatt zu 52 ohne Achten, Neunen und Zehnen, oder ein italienisches Blatt. Drei Karten für jeden.
Ass, Drei, König, Dame, Bube, Sieben, Sechs, Fünf, Vier, Zwei. Dass die Drei an zweiter Stelle steht, lernt man als Erstes.
Ass 11, Drei 10, König 4, Dame 3, Bube 2, alles andere nichts. 120 Punkte im Blatt, und 61 gewinnen.
Nach dem Geben wird eine Karte offen aufgedeckt und halb unter den restlichen Stapel geschoben. Ihre Farbe ist die Briscola — Trumpf für das ganze Spiel — und diese Karte ist die letzte, die jemand zieht.
Der Spieler rechts vom Geber spielt an. Du darfst absolut jede Karte spielen. Der Stich geht an den höchsten Trumpf, oder, wenn keiner fiel, an die höchste Karte der angespielten Farbe. Eine Karte aus einer ganz anderen Farbe kann schlicht nicht gewinnen.
Nach jedem Stich zieht der Gewinner zuerst vom Stapel und die anderen danach, alle behalten also drei Karten, bis er ausgeht.
Die Fassung für fünf, und die, zu der aufzusteigen sich lohnt. Vor dem Spiel bietet ein Spieler darauf, eine Karte zu nennen; wer sie hat, ist sein heimlicher Partner, und niemand weiß es, bis sie auftaucht.
Im Partnerspiel zu viert ist es kein Betrug, dem Partner mit vereinbarten Gesichtsregungen Zeichen zu geben — es gehört zum Spiel, und die Gegner passen darauf auf.